Die Wurzeln der afro-amerikanischen Musik
(WSG)

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Wer steht nicht auf die Grooves der "Black Music" von heute und früher, deren Styles wie Blues, Jazz, Gospel, R&B, Soul, HipHop usw., auf Musiker wie Ray Charles, Michael Jackson, Tina Turner, Tupac, auf Labels wie Motown? Kaum jemand weiß, dass die Vorfahren dieser "Schwarzen" höchst unfreiwillig in die USA gekommen sind - nämlich als afrikanische Sklaven. Entwurzelt, unmenschlich schlecht behandelt, entmündigt, ihrer Sprache und Identität beraubt, mit einer fremden (christlichen) Religion versehen und über 400 Jahre lang benachteiligt wurden die Farbigen, so, dass bis heute ihre Nachkommen noch immer nicht gleichberechtigt in der US-Gesellschaft leben können und dass sich der Kontinent Afrika bis heute nicht von der Ausbeutung über hunderte Jahre durch die Weißen erholt hat. Die "andere Seite der Medaille", das Positive ist, dass die schwarzen "Zutaten" wie Rhythmus, Call&Response, Wiederholungen und Steigerungen, das Tanzbare, aber auch "Soul", Seele, Gefühl, Traurigkeit, Melancholie und Freude in die Musik gelangt sind, die uns deshalb so berührt und begeistert.
Unser Weg geht vom Worksong über das Spiritual und den Gospel zum Blues. Aus Gospel und Blues enstanden später der Rhythm and Blues (R&B) und der Soul. Beide waren Vorläufer des Rap und HipHop, in denen wiederum stark die Elemente aus den schwarzen Gottesdiensten wieder zu finden sind. Insgesamt eine Unterrichtsreihe, die beglückende, aber auch bedrückende Elemente enthält.

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